Es musste ja so kommen! Kriegstagebuch eines Zeitzeugen. - Dr. Th. Bronder

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Es musste ja so kommen! Kriegstagebuch eines Zeitzeugen.

Der Cousin meiner Mutter, Hanns Kukla, führte bis 1945 als junger Journalist ein Kriegstagebuch.
Seit 1933 blickte er als
Zeitzeuge kritisch auf die politische Entwicklung
und berichtet als Soldat und Partisan im  
2. Weltkrieg von verschiedenen Kriegsschauplätzen.
Das nach über 60 Jahren aufgefundene Manuskript ist nun als Buch erschienen.


Es musste ja so kommen!
  


 

Diesen Titel hat Hanns Kukla (1914 bis 1956) seinem Kriegstagebuch selbst gegeben.


Nach Entdeckung des Manuskripts haben es 2012 seine Nachkommen bei Lulu herausgegeben.



 
 

Der erste Teil des Buches umfasst die Zeit in Deutschland und Spanien.

1935 wird Kukla zum Militärdienst eingezogen und kommt
zur Nachrichtenabteilung des Reichsluftfahrtministeriums,
zunächst in Potsdam, dann in Berlin.

Er wird das Soldatendasein neun Jahre lang nicht mehr los.
Getarnt als Zivilist wird er nach Spanien
zur Nachrichtengruppe der Legion Condor abgeordnet.
Nach seiner Rückkehr landet er wieder bei der Fernschreibstelle des OKW in Berlin.
Bevor er entlassen werden soll, beginnt der Zweite Weltkrieg.
Er beschreibt das ausschweifende Leben im ersten Kriegsjahr in Berlin.
Aufgrund eines Pamphlets kommt er in das  Wehrmachtsgefängnis Torgau
und wird danach an die russische Front vor Moskau versetzt.

Der zweite Teil enthält die Erlebnisse in den anderthalb Jahren
an der russischen Front im Raum Smolensk.
Er beschreibt die Situation an der "offenen" Front
vom Umgang mit der Bevölkerung und den russischen Partisanen,
er berichtet von linientreuen Soldaten und Gräueltaten,
wie die Frontsoldaten motiviert wurden und auf welche Weise
er zwei russische Winter überlebt hat. Einmal erhält er sogar Urlaub
und fährt nach Berlin und in die Tiroler Berge.

Der dritte Teil beginnt im August 1943 im Militärzug nach Italien.
Dort erlebt er Luftangriffe der Alliierten und den Rückzug nach Norden.
Die Moral der Soldaten nimmt ständig ab, viele desertieren, auch vormals Linientreue.
1944 soll er zurück an die russische Front,
mit einem Trick verlässt er in Udine den Transportzug
und beginnt als "Vermisster" in Uniform und selbst ausgestellten Marschbefehlen
eine abenteuerliche "Reise" durch Oberitalien.
Er besucht mehrere Städte und wird schließlich von Partisanen gefangen genommen,
bei denen er bis zum Kriegsende bleibt.   

 
 

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